Zur Person

Christian Kloß

Christian Kloß engagiert sich seit 2005 für Kinder psychisch erkrankter Eltern (COPMI = Children Of Parents with a Mental Illness) und ist seit 2007 als Referent und Autor aktiv.

Er gründete 2005 die erste Selbsthilfegruppe in der Region Rhein-Neckar für erwachsene COPMI.

Seine Referententätigkeit begann 2009 im Saarland auf der dortigen ersten Veranstaltung für Fachleute zum Thema COPMI in Homburg (Saar).

Christian wird seitdem für Veranstaltungen als Referent für Vorträge, Workshops und Lesungen angefragt.

Er war an der Initiierung des bundesweiten Vereins Seelenerbe e.V. beteiligt. Seit der Gründung im Jahre 2014 gehörte er dem Vorstand bis 2020 an. Seitdem ist er vor allem für die Website- als auch Forenadministration zuständig.

2018 wurde er Mitglied in den Advisory Boards der Forschungsprojekte D.O.T. und Village, die von der österreichischen Ludwig Boltzmann Gesellschaft gefördert werden.

Christian ist in verschiedenen Veröffentlichungen und Rundfunkbeiträgen zum Thema #COPMI vertreten.

 

Christian Kloß hat an der Universität Heidelberg und an der Cornell University (NY, USA) Soziologie und Politische Wissenschaften studiert und in Soziologie promoviert.

Beruflich befasst er sich mit Organisations- und Prozessentwicklung sowie psychischen Gesundheitsfragen in Unternehmen. Seine Unternehmenswebseite finden Sie hier: www.kloss.biz

 

Daneben betreibt er den privaten Blog ÜberLebensLust zum Thema Kinder psychisch erkrankter Eltern.

Die Psychologie von The Wall – eine andere Kritik
Posted on Friday April 01, 2022

Als 14-Jähriger wollte ich mir The Wall 1990 in Berlin im Fernsehen ansehen. Doch meine Mutter verbot es mir. Am Mittwoch war ich auf dem Konzert von Roger Waters. Damit schließt sich ein Kreis meiner Biographie.

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Wer bin ich? – Warum #COPMI bei der Identitätsfindung doppelt benachteiligt sind.
Posted on Friday May 14, 2021

Kollektive Traumata sollten aufgearbeitet werden. Wenn individuell Hinderungsmechanismen greifen, ist es schwerer, die Frage "Wer bin ich?" zu beantworten.

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Offene Grundhaltung in der stationären Therapie
Posted on Saturday February 06, 2021

Eine offene Grundhaltung – außen und innen – hat großen Einfluss auf Verlauf und Erfolg Deiner stationären Therapie. Auch gegenüber Konflikten, denn hier liegt das therapeutische Gold.

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Portfolio

Vortrag / Workshop / Lesung

Die nachfolgenden Informationen zu Lesungen und Workshops von Christian Kloß sind als Vorabinformationen zu verstehen. Jede Veranstaltung kann individuell angepasst und sollte in jedem Falle individuell besprochen werden.

Bei Interesse kontaktieren Sie Christian Kloß bitte über das Kontakformular.

Sie erhalten dann weitere Informationen zu Verfügbarkeit, Dauer der Veranstaltungen, technischen Notwendigkeiten, passende Teilnehmeranzahl sowie Honorar und Reisemodalitäten.

Vortrag: Wünsche an das Hilfesystem

Der Workshop „Wünsche an das Hilfesystem“ kann auch als kurzer Vortrag angeboten werden, in dem dieselben Themen inhaltlich knapp abgehandelt und vorgetragen werden.

In der Regel beschränkt sich hierbei der Austausch mit der Zuhörerschaft auf eine kurze Fragerunde im Anschluss an den Vortrag.

optimale Dauer: ca. 30 Minuten (ohne Publikumsinteraktion)

Workshops

Workshop: Innenansichten

Ein Workshop beinhaltet eine i.d.R. tiefergehende Behandlung der Thematik „Kinder psychisch erkrankter Eltern“.

Methodisch steht hierbei der enge Kontakt mit den Teilnehmer*innen im Fokus. Einerseits, um diese auch aktiv in die Erarbeitung von Inhalten und Erkenntnissen miteinzubeziehen, andererseits, um einen lebhaften Austausch mittels Rückfragen und Einlassungen zu motivieren, sodass eine aktive Teilnahme an der Veranstaltung möglich wird.

Mit den „Innenansichten“ werde ich anhand von PowerPoint-Folien unterschiedlich Aspekte abhandeln, die im Aufwachsen und Leben eines Kindes von erkrankten Eltern relevant werden. Dieser Teil ist zugleich auch der Hauptteil der Veranstaltung.

Dazu gehören

  • Ängste

  • soziale Beziehungen

  • Selbstwertgefühl

  • Scham

  • Trauma

  • Identität und Bezug zum eigenen Selbst

  • psychische/psychotische Belastung

  • Trauer

und weitere.

Die auf den Folien jeweils genannten Aspekte werden mit Zitaten und Einlassungen von anderen Kindern psychisch erkrankter Eltern dargestellt, die auf den Antworten von 13 Befragten aus meinem Netzwerk basieren.

Jeder behandelte Aspekt wird jeweils mit meinen eigenen Erlebnissen und Anekdoten angereichert, um die Aussagen plastischer erscheinen zu lassen.

Über die o.g. Aspekte hinaus befasse ich mich auch mit größeren Fragestellungen, etwa dem Hilfesystem und welche Notwendigkeiten ich dahingehend sehe.

Letzteres kann auch als Workshop für sich stehen (s. folgender Punkt).

optimale Dauer: ca. 3 bis 4 Stunden (inkl. Pause)

Workshop: Wünsche an das Hilfesystem

Der Workshop „Wünsche an das Hilfesystem“ basiert ebenfalls auf einer PowerPoint-Präsentation und behandelt folgende Themen:

  • Traumatisierung

  • Identität

  • Belastung

  • Stigmatisierung

  • Trauer

  • ...und weitere.

Jedes Thema wird per Stichwort oder kurzer Aussage auf einer Folie aufgeführt. Anhand einer oder mehrere mir persönlich widerfahrenen Situationen stelle ich diese plastisch und in Form einer Anekdote dar.

Zu jedem Thema wird sodann jeweils ein konkreter Wunsch formuliert, um die Bedarfe aus Sicht des Kindes deutlich werden zu lassen.

Auch hier ist das Ziel, mit der Zuhörerschaft in Austausch zu treten, was vorwiegend mittels Fragen und Einlassungen geschieht.

Einen interaktiven und aktiv teilnehmenden Part im Sinne von Ausarbeitungen der Teilnehmer*innen aber beinhaltet dieser Workshop nicht.

optimale Dauer: ca. 1,5 Stunden

Lesung

Eine Lesung würde bedeuten, dass ich aus meinem Buch „als sei nichts“ verschiedene Textstellen direkt dem Publikum vorlese.
Die Schwerpunkte können vonseiten des Veranstalters individuell gewählt werden.
Bewährt hat sich bisher der Schwerpunkt „Erleben in der Kindheit“, sodass der Zuhörerschaft ein plastisches Bild davon vermittelt wird, welche Belastungen ich erfahren habe und was es heißt, mit einer paranoid-schizophrenen Mutter aufzuwachsen, die krankheitsuneinsichtig ist.
Mit der Zuhörerschaft trete ich während des Lesens bei Zwischenfragen gerne in Kontakt und ermuntere nach dem Lesen zum nachfragen.

optimale Dauer: ca. 1,5 bis 2 Stunden

Weiterbildung

Meine Angebote können auch als Weiterbildung gebucht werden.

Besonders eignet sich hierfür der Workshop "Innenansichten", weil dieser das umfassendste Format ist und bei weitem die größte inhaltliche Abdeckung erfährt.

optimale Dauer: individuell zu verhandeln

Kontakt

Sollten Sie an der Buchung einer meiner Leistungen ineressiert sein, so nutzen Sie dazu einfach das Kontaktformular.